
Die Mustersprache des Commoning ist ein Meilenstein der Commons-Forschung. Im Artikel wird die Mustersprache des Commoning theoretisch und methodisch beschrieben und die Relevanz für die Praxis des Commoning herausgestellt. Es wird gezeigt, dass es sich bei der Mustersprache um einen systematischen, empirisch und theoretisch fundierten Ansatz handelt, der nicht zuletzt in seiner Herangehensweise dem Commoning…

Commons sind keine Rechtsform, sondern eine Haltung – eine Wirtschafts- und Beziehungsweise, die Soziales, Ökonomisches und Rechtliches durchdringt. Silke Helfrich und Johannes Euler zeichnen nach, wie Commons historisch eingehegt und unsichtbar gemacht wurden, widerlegen die „Tragik der Allmende“ und stellen Ostroms Designprinzipien vor. Im Zentrum steht jedoch Commoning: die soziale Praxis des gemeinsamen Schaffens. Die…

Nach den beiden Referenzwerken „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ und „Die Welt der Commons. Muster gemeinsamen Handelns“ liegt nun auch das dritte Buch „Frei, fair und lebendig. Die Macht der Commons“ online vor. Alle drei Bände sind unter einer Creative-Commons-Lizenz erschienen, was auch für ihre große Verbreitung gesorgt hat. Das…

Wie lässt sich Forschung so gestalten, dass Beforschte nicht zu Objekten werden? Silke Helfrich und Johannes Euler argumentieren für einen Wandel vom Forschen über und mit hin zum Forschen durch die Praxisakteure. Anhand der Leiter der Partizipation, des Mitforscherprinzips der Kritischen Psychologie Holzkamps und der Mustersprachen Christopher Alexanders zeigen sie, wie Forschung selbst zum Commoning…

Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der commonsbasierte Peer-Produktion nicht nur eine Nebenrolle spielt, sondern das Wirtschaftsleben wesentlich bestimmt? Dieser Text entwirft die Vision einer Commons-Gesellschaft, in der menschliche Bedürfnisse den Profit ersetzen, Eigentum an Bedeutung verliert und Güter nach dem Flatrate-Prinzip verteilt werden. Selbstbestimmte, hinweisbasierte Kooperation ersetzt Konkurrenz und Zwang. Kein Paradies – aber…

Der Text erklärt, wie Gleichberechtigte freiwillig und auf Augenhöhe zusammenarbeiten – jenseits von hierarchischen Firmenstrukturen und marktförmigem Tausch. Das Leitprinzip lautet Beitragen statt tauschen: Alle übernehmen selbstbestimmt Aufgaben, gesteuert durch stigmergische Selbstauswahl anhand gemeinsamer Hinweise. Ob Freie Software, Wikipedia oder traditionelle Commons wie Saatgut – Peers produzieren dezentral, offen und aus vielfältigen Motiven, nicht aus…

Was haben Commons und Degrowth miteinander zu tun? Die Autor:innen argumentieren, dass sich beide Bewegungen in gewisser Weise gegenseitig enthalten: Wachstumszwänge und Verwertungslogik sind zwei Seiten derselben Medaille. Während Degrowth planetare Grenzen und Suffizienz betont, rückt Commoning die qualitative Frage nach dem Wer, Was und Wie der Produktion ins Zentrum. Beide können voneinander lernen –…

Das „Konvivialistische Manifest“ fragt, wie wir angesichts von Klimakrise und Finanzkrisen neu zusammenleben wollen. Acht Mitglieder des Commons-Instituts erweitern das Manifest um die Perspektive des Commoning. Sie argumentieren, dass Rivalität und Gewalt nicht einfach menschliche Hybris sind, sondern strukturelle Folge der Exklusionslogik des Marktes. Commons hingegen basieren auf Inklusion, Freiwilligkeit und positiver Reziprozität – und…