
Der Begriff Commons (von latein. communis; von cum und munus; engl. common; dt. gemein(sam)) bezeichnet Ressourcen (Code, Wissen, Nahrung, Energiequellen, Wasser, Land, Zeit u. a.), die aus selbstorganisierten Prozessen des gemeinsamen bedürfnisorientierten Produzierens, Verwaltens, Pflegens und/oder Nutzens (Commoning) hervorgehen. Commons werden vielfach „jenseits von Markt und Staat“ verortet, womit vor allem gemeint ist, dass in…

Nach den beiden Referenzwerken „Commons. Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ und „Die Welt der Commons. Muster gemeinsamen Handelns“ liegt nun auch das dritte Buch „Frei, fair und lebendig. Die Macht der Commons“ online vor. Alle drei Bände sind unter einer Creative-Commons-Lizenz erschienen, was auch für ihre große Verbreitung gesorgt hat. Das…

Bei diesem Vortrag handelt es sich um eine Baukasten-Vorlage, die dir helfen soll, einen Einführungsvortrag zum Thema Commons zu halten. Gern kannst du dich auch einfach durch den Vortrag klicken um das Thema besser zu verstehen. Weitere Downloads

Wie lässt sich Forschung so gestalten, dass Beforschte nicht zu Objekten werden? Silke Helfrich und Johannes Euler argumentieren für einen Wandel vom Forschen über und mit hin zum Forschen durch die Praxisakteure. Anhand der Leiter der Partizipation, des Mitforscherprinzips der Kritischen Psychologie Holzkamps und der Mustersprachen Christopher Alexanders zeigen sie, wie Forschung selbst zum Commoning…

Der Schriftsteller und Politikwissenschaftler Raul Zelik spricht im Deutschlandfunk über „Postkapitalistische Perspektiven“ und begründet, warum die Commons und eine Haltung des Care dabei so wichtig sind — zum Anhören und Nachlesen (bis 7.8.2017).

Eine Idee für die Verbindung von commonsbasierten Projekten zu einer gemeinsamen solidarisch-selbstorganisierten Ökonomie, die das Mitmachen erleichtert [This article is also available in English.] Von Christian Siefkes und Johannes Euler Die in diesem Dokument dargestellten Ideen entstammen einer Open-Space-Session, die am 23. April 2016 in Hiddinghausen im Rahmen des Frühjahrstreffens des Commons-Instituts stattfand. Initiiert wurde…

An idea for unifying commons-based projects in a self-organised solidarity economy that’s easy and convenient to join. [Diesen Artikel gibt es auch auf Deutsch.] By Christian Siefkes and Johannes Euler The ideas presented in this document are based on an open space session that took place in April 2016 during the spring meeting of the…

Wie sähe eine Gesellschaft aus, in der commonsbasierte Peer-Produktion nicht nur eine Nebenrolle spielt, sondern das Wirtschaftsleben wesentlich bestimmt? Dieser Text entwirft die Vision einer Commons-Gesellschaft, in der menschliche Bedürfnisse den Profit ersetzen, Eigentum an Bedeutung verliert und Güter nach dem Flatrate-Prinzip verteilt werden. Selbstbestimmte, hinweisbasierte Kooperation ersetzt Konkurrenz und Zwang. Kein Paradies – aber…

Der Text erklärt, wie Gleichberechtigte freiwillig und auf Augenhöhe zusammenarbeiten – jenseits von hierarchischen Firmenstrukturen und marktförmigem Tausch. Das Leitprinzip lautet Beitragen statt tauschen: Alle übernehmen selbstbestimmt Aufgaben, gesteuert durch stigmergische Selbstauswahl anhand gemeinsamer Hinweise. Ob Freie Software, Wikipedia oder traditionelle Commons wie Saatgut – Peers produzieren dezentral, offen und aus vielfältigen Motiven, nicht aus…

Was haben Commons und Degrowth miteinander zu tun? Die Autor:innen argumentieren, dass sich beide Bewegungen in gewisser Weise gegenseitig enthalten: Wachstumszwänge und Verwertungslogik sind zwei Seiten derselben Medaille. Während Degrowth planetare Grenzen und Suffizienz betont, rückt Commoning die qualitative Frage nach dem Wer, Was und Wie der Produktion ins Zentrum. Beide können voneinander lernen –…

Das „Konvivialistische Manifest“ fragt, wie wir angesichts von Klimakrise und Finanzkrisen neu zusammenleben wollen. Acht Mitglieder des Commons-Instituts erweitern das Manifest um die Perspektive des Commoning. Sie argumentieren, dass Rivalität und Gewalt nicht einfach menschliche Hybris sind, sondern strukturelle Folge der Exklusionslogik des Marktes. Commons hingegen basieren auf Inklusion, Freiwilligkeit und positiver Reziprozität – und…

Stefan Meretz (Commons-Institut) hat beim ersten Workshop des Projekts „Gesellschaft nach dem Geld“ einen Vortrag zu der Frage gehalten, wie eine gesellschaftliche Organisation auf Basis von Commons ohne Geld und Tausch funktionieren kann. Der Vortrag ist bei keimform.de als Video verfügbar.